Projekte
Das R.U.S.Z ist aktuell und in den letzten Jahren an mehreren Projekten auf nationaler und auf EU-Ebene beteiligt.
Hier finden Sie alle Infos zu unserer Projektarbeit:
Nationales Projekt:
DPP4Electronics
Digitaler Produktpass (DPP) für Elektronik
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner
Projektdauer: 2024 – 2026
Status: laufend
EU-Projekt
GreenChips EDU
Ausbilden für ein nachhaltiges Morgen
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner
Projektdauer: 2023 – 2027
Status: laufend
Nationales Projekt:
OPENing Re-Use
Kreislaufwirtschaft noch konkurrenzfähiger machen!
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner
Projektdauer: 2023 – 2025
Status: laufend
Erasmus+ Projekt:
ECOBOOST
Karrieremöglichkeiten zur Förderung der ökologischen Nachhaltigkeit
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner
Projektdauer: 2023 – 2025
Status: laufend
Erasmus+ Projekt:
Lernwerkstatt nachhaltiger Umweltschutz
Nachhaltiger Umwelt- und Klimaschutz in der beruflichen Bildung
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner
Projektdauer: 2022 – 2024
Status: abgeschlossen
R.U.S.Z Projekt:
„Spenden Sie Ihre alte Waschmaschine“
Die ökosoziale Umverteilung von Haushaltsgroßgeräten
Rolle R.U.S.Z: Projektträger
Projektdauer: 2010 – 2023
Status: abgeschlossen
EU-H2020-Projekt:
PROMPT
‚PRemature Obsolescence Multi-Stakeholder Product Testing‘ Program
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner
Projektdauer: 1. Mai 2019 bis 30. April 2023
Status: abgeschlossen
Waschmaschinen
– Tuning
Verbesserung der Energieeffizienz von
in Gebrauch befindlichen
Waschmaschinen und Geschirrspülern
Rolle R.U.S.Z: Projektträger
Projektdauer: Jänner 2010 – Mai 2011
Status: abgeschlossen
Öko-Design Label
ONR 192102
Label für langlebige und reparaturfreundlich designte Elektroneugeräte
Rolle R.U.S.Z: Projektmitarbeit
Projektdauer: 2014
Status: abgeschlossen
OREG – Optimales Ressourcenmanagement von Elektrogeräten
Prozessoptimierung zur Sammlung und Behandlung von EAG mit dem Ziel der größtmöglichen Wertschöpfung
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner
Projektdauer: 2013 – 2015
Status: abgeschlossen
Erasmus Projekt:
QualiProSH Electro
Verbesserung der Energieeffizienz von
in Gebrauch befindlichen
Waschmaschinen und Geschirrspülern
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner
Projektdauer: 2014 – 2016
Status: abgeschlossen
R.U.S.Z Projekt:
Social Franchising
20 Jahre Erfahrung in Circular Economy in andere Regionen tragen
Rolle R.U.S.Z: Projektträger
Projektdauer: 1. August 2017 bis 31. Juli 2019
Status: abgeschlossen
Erasmus+ Projekt:
QualiProAIR Escort
Qualifizierung und Professionalisierung der Begleitung von Asylbewerbern, Einwanderern und Kriegsflüchtlingen
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner
Projektdauer: 2016 – 2018
Status: abgeschlossen
Erasmus+ Projekt:
BvB Migration+
Strategisches Partnerschaftsprojekt – Berufsvorbereitung und Integration in den Ausbildungsmarkt geflüchteter Jugendlicher und Jugendlicher mit Migrationshintergrund
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner
Projektdauer: 1. September 2018 bis 31. August 2020
Status: abgeschlossen
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner | Projektdauer: 2023 – 2027 | Status: laufend
EU-Projekt: GreenChips EDU
Ausbilden für ein nachhaltiges Morgen
Der globale Übergang zu digitalen und grünen Technologien hängt von Halbleitern ab, weshalb weltweit in Mikroelektronikprogramme investiert wird. In Europa strebt der EU Chips Act bis 2030 einen globalen Produktionsanteil von 20 % an. Es besteht jedoch ein Mangel an Fachkräften, insbesondere in MINT-Fächern. GreenChips-EDU schließt diese Lücke, indem es sich auf nachhaltige Chips konzentriert, die umweltfreundliche Materialien und energieeffiziente Designs nutzen, um den CO₂-Fußabdruck zu reduzieren.
Unter der Schirmherrschaft der TU Graz versammelt das Projekt 15 europäische Firmen und Forschungseinrichtungen und möchte talentierte Ingenieure anziehen, indem es Bildung mit Nachhaltigkeitsidealen verbindet und die Bedeutung grüner Anwendungen in der Elektronikindustrie betont. Ziel ist es, Studierende zu befähigen, zu einer grünen und zirkulären Wirtschaft beizutragen.
Das R.U.S.Z trägt mit theoretischem wie praktischem Know-how und fundierten Standpunkten im Bereich Reparatur und nachhaltiger Gerätenutzung bei und entwickelt spezielle Aus- und Weiterbildungsformate, wie zum Beispiel ein digitales Update des Konzepts „Reparaturcafé“ für eine ökosoziale Zukunft: Reparaturcafé 2.0.
Erfahren Sie mehr: Projekt-Website
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner | Projektdauer: 2023 – 2025 | Status: laufend
Nationales Projekt: OPENing Re-Use
Kreislaufwirtschaft noch konkurrenzfähiger machen!
Was soll mit gebrauchten Produkten geschehen? Vor solchen Fragen stehen Betriebe der Kreislaufwirtschaft täglich: Kann repariert, remanufactured oder refurbished werden? Können Ersatzteile oder gar ganze Module entnommen und/oder muss fachgerecht entsorgt und recycelt werden?
Diese Entscheidungen müssen von Fall zu Fall – produktindividuell – getroffen werden, hängen von Faktoren wie Marke, Zustand, Alter, Nachfrage oder Recyclingmöglichkeiten ab und haben ihre Konsequenzen in der Nachhaltigkeit des gesamten Re-Use-Prozesses.
Bisher fehlen Modell und Werkzeuge, um diesen Prozess zu optimieren und die Arbeitsweise von Circular Businesses auf die nächste Stufe zu heben. Was für die “Vorwärtslogistik” der linearen Wirtschaft seit vielen Jahrzehnten Alltag ist (Lieferketten, Serienproduktion, Standardisierung), muss für die “Rückwärtslogistik” einer wachsenden zirkulären Wirtschaft erst erarbeitet werden.
Hier kommt das Forschungsprojekt “OPENing Re-Use“ ins Spiel: In den nächsten drei Jahren entwickeln Wissenschaftler*innen der Universität Graz zusammen mit dem Pionierbetrieb R.U.S.Z und den IT-Reuse-Spezialist*innen von Compuritas ein betriebswirtschaftliches Planungsinstrument, das die Effizienz von Re-Use-Prozessen steigern soll.
Das Projekt wird durch das Klimaschutzministerium im Rahmen der FTI-Initiative Kreislaufwirtschaft gefördert und von der FFG abgewickelt.
Erfahren Sie mehr auf der Projekt Website: www.openingreuse.at
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner | Projektdauer: 2023 – 2025 | Status: laufend
Erasmus+ Projekt: ECOBOOST
Karrieremöglichkeiten zur Förderung der ökologischen Nachhaltigkeit
ECO-BOOST wurde konzipiert, um Lehrkräfte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung bei der Integration neuer Schulungsansätze für Soft und Green Skills zu unterstützen. Das Ziel ist es, maßgeschneiderte, qualitativ hochwertige Lernerfahrungen für gering qualifizierte arbeitslose Lernende in der beruflichen Aus- und Weiterbildung zu bieten. Fünf Projektpartner sollen zehn Workshops/Trainings in fünf Projektländern pilotieren, die sich auf die Bereiche Bauwesen, Möbel und Textilien, Gesundheitswesen und Elektrizität konzentrieren. Die Nutzung von Gamification und die Kombination von formalem, informellem und nicht-formalem Lernen sollen einen innovativen Ansatz in der beruflichen Aus- und Weiterbildung fördern.
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner | Projektdauer: März 2022 – Februar 2024 | Status: abgeschlossen
Nachhaltiger Umwelt- und Klimaschutz in der beruflichen Bildung
Das Projekt „Lernwerkstatt nachhaltiger Umweltschutz“ entwickelt und erprobt in 5 Berufsfeldern innovative Lernwerkstätten. Sie sollen nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutz in der beruflichen Bildung thematisieren. Diese berufsspezifischen 5 Lernwerkstätten basieren dabei auf einem allgemeinen Konzept, das im Projekt entwickelt wird. Dazu entsteht ein Qualifizierungskonzept für das Lehrpersonal, das in den Lernwerkstätten ausbildet sowie Qualitätsstandards für dieses Qualifizierungskonzept. Damit wird sichergestellt, dass nicht nur praxiserprobte Konzepte für Lernwerkstätten vorliegen, sondern auch Personal für diese ausgebildet werden kann, das nach europaweit gleichen Standards qualifiziert wird. Das Projekt insgesamt strebt ein ganzheitliches Portfolio der Resultate an, die sowohl in der beruflichen Aus- als auch Weiterbildung genutzt werden können.
In dem Projekt arbeiten 6 Partner aus 5 Mitgliedsländern der Europäischen Union 2 Jahre lang zusammen. Sie kommen aus Polen, Österreich, Slowenien, Spanien und Deutschland und sind Berufsbildungseinrichtungen und sozialwirtschaftliche Bildungsträger und Unternehmen.
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner | Projektdauer: 1. Mai 2019 bis 30. April 2023 | Status: abgeschlossen
EU-H2020-Projekt: PROMPT
‚PRemature Obsolescence Multi-Stakeholder Product Testing‘ Program
Der Ressourcenverbrauch und die Abfallmengen bei elektrischen und elektronischen Konsumgütern nehmen seit Jahrzehnten drastisch zu. Zur gleichen Zeit können viele kritische Materialien nicht im Recyclingprozess zurückgewonnen werden. Eine vielversprechende Strategie wäre daher eine Verlängerung der Lebensdauer dieser Produkte, um einer Circular Economy näher zu kommen. Das Projekt PROMPT wird die Entwicklung langlebigerer Produkte unterstützen, indem es die Asymmetrie der Informationen zwischen VerbraucherInnen und HerstellerInnen verringert und damit die Möglichkeit für die VerbraucherInnen schafft, bessere Entscheidungen zu treffen.
Das Hauptziel von PROMPT ist die Entwicklung eines unabhängigen Testprogramms zur Unterstützung der Bewertung der Langlebigkeit von Elektro- und Elektronikgeräten, bevor sie auf den Markt gebracht werden. Das Testprogramm wird wichtige Aspekte im Zusammenhang mit der Langlebigkeit von E-Geräten beleuchten. Es hat das Ziel, Prüflabors, Verbraucherorganisationen, Marktüberwachungsbehörden und anderen interessierten Interessengruppen verlässliche Definitionen und die methodische Bewertung gegen frühzeitigen Obsoleszenz an die Hand zu geben.
Erfahren Sie mehr auf der Projekt Website: www.prompt-project.eu
Rolle R.U.S.Z: Projektträger | Projektdauer: 2010 bis 2023 | Status: abgeschlossen
R.U.S.Z Projekt: „Spenden Sie Ihre alte Waschmaschine“
Die ökosoziale Umverteilung von Haushaltsgroßgeräten
Das Projekt soll einen kontinuierlichen Zufluss an hochwertigen gebrauchten Haushaltsgroßgeräten für den Weiterverkauf sicherstellen. Grundlage für die Secondhand-Geräteproduktion sind die Spenden, die das R.U.S.Z von seiner Kundenzielgruppe erhält. Mitte 2010 wurde die Spendenaktion mit Waschmaschinen gestartet. Mittlerweile erhalten wir nicht nur rund 1.000 Haushaltsgroßgeräte pro Jahr sondern auch einige Tonnen Geräte der Unterhaltungselektronik, Computer und Haushaltskleingeräte.
Das Projekt wurde durch die Stadt Wien – Umweltschutz (MA 22) gefördert. Im Jahr 2023 wurden durch das Projekt die folgenden Ergebnisse erzielt:
- Zahl der gesammelten Elektrogroßgeräte: 596 Stk. (Abholung: 429 Stk., Eigenanlieferung: 167 Stk.)
- Wiederverwendungsquote: 18% (108 Stk.)
- Verwertung: 82% (488 Stk.). Geräte, die als zur Verwertung eingestuft werden, wurden, wie in den Vorjahren, an die Firma Metall Recycling, Müller-Guttenbrunn-GmbH zur weiteren Behandlung (inklusive Schadstoffentfrachtung) übergeben.
- Wiener Abfallvermeidungsmenge (in kg/Tonnen): Die Masse der durch Wiederverwendung der aufbereiteten Elektrogroßgeräte eingesparten Abfallmengen beträgt im Gesamten 6.480 kg. Auf die Menge der Geräte, die ohne die Projektmaßnahme zu Abfall geworden wären referenziert, ergibt sich eine Abfallvermeidungsquote von 181 kg/t.
- Eingespartes CO2 Äquivalent (in kg/Tonnen): Das GWP (Greenhouse Warming Potential), gemessen in CO2eq, ist ein Midpoint Indicator der Ökobilanzierung und normiert den Wert klimaveränderungsaktiver Emissionen auf den von Kohlendioxid.
Anhand der für die Berechnung des Carbon Footprint der R.U.S.Z Franchising GmbH errechneten Durchschnittswertes für die Herstellung von Elektrogroßgeräten und der Annahme, dass die Wiederverwendung eines gebrauchten, nicht zu Abfall gewordenen Gerätes die Neuanschaffung eines gleichwertigen Gerätes ersetzt, erwächst aus dem ReUse-Verkauf des Jahres 2023 eine Emissionsvermeidung von rund 24 t CO2eq. Auf die Menge der Geräte, die ohne die Projektmaßnahme zu Abfall geworden wären referenziert, ergibt sich eine GWP-Vermeidungsquote von 670 kg CO2eq/t WEE.
Rolle R.U.S.Z: Projektträger | Projektdauer: 1. August 2017 bis 31. Juli 2019 | Status: abgeschlossen
R.U.S.Z Projekt: Social Franchising
20 Jahre Erfahrung in Circular Economy in andere Regionen tragen
Das Projekt wird vom BMNT (vormals Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft – BMWFW) im Rahmen des Programms „Projekte zum Thema ‚Integration und Sicherung von Arbeitsplätzen und Betriebsstandorten'“ gefördert.
Die R.U.S.Z GmbH beabsichtigt, ihr erfolgreiches Geschäftsmodell in Form von Social Franchising in andere Regionen zu tragen. Ziel des Projektes ist die Schaffung der Voraussetzungen für die Nutzung des erfolgreichen R.U.S.Z-Geschäftskonzeptes für Reparaturdienstleistungen und ReUse durch Dritte in neu gegründeten Filialen. Durch die Verbreitung des Konzeptes der Gemeinwohlökonomie durch Social Franchising entstehen neue, nachhaltige Betriebe und Arbeitsplätze. Für den Sektor Reparaturdienstleistungen sind bis jetzt nur konventionelle Franchise-Modelle, z.B. im Bereich der KFZ-Reparatur, bekannt. Deshalb soll ein ökosoziales Franchise-Konzept in einem parallelen Prozess mit der Entwicklung eines neuen Standortes in einem Ballungsraum (Graz) erarbeitet werden. Die Verbreitung des Geschäftsmodells des R.U.S.Z an neuen Standorten schafft Wertschöpfung im Inland und auch von Anfang an Arbeitsplätze für die unbefristete Beschäftigung von ehemals langzeitarbeitslosen Mechatronikern, sowie deren Ausbildung zu Fachexperten. Es ist auch die Beschäftigung und Integration von Flüchtlingen beabsichtigt. Für das R.U.S.Z entstehen durch die Nutzung der Marke und des Know-how in einer nachhaltigen Geschäftsbeziehung gegen faires Entgelt durch Dritte zusätzliche Umsätze.
Ein erster Pilotbetrieb für dieses Konzept wurde mit der Filiale des R.U.S.Z in Graz am 1.12.2017 eröffnet.
Rolle R.U.S.Z: Projektträger | Projektdauer: Jänner 2010 – Mai 2011 | Status: abgeschlossen
Waschmaschinen – Tuning
Verbesserung der Energieeffizienz von in Gebrauch befindlichen Waschmaschinen und Geschirrspülern
Wir haben, gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Partner KERP Research Elektronik & Umwelt GmbH eine Technik entwickelt, die eine gebrauchte Waschmaschine in eine energieeffiziente und dem heutigen Standard entsprechende Maschine “tuned”. Die technische Innovation “Waschmaschinen-Tuning”, die bei unserem Prototyp, einer 13 Jahre alten Marken-Waschmaschine eine Wassereinsparnis von 30% und eine Energieeinsparnis von 20% (bei gleicher Reinigungsleistung) ergeben hat, lässt sich auch für Geschirrspüler adaptieren.
Erfahren Sie mehr: Endbericht Waschmaschinen-Tuning (pdf)
Rolle R.U.S.Z: Projektmitarbeit | Projektdauer: 2014 | Status: abgeschlossen
Öko-Design Label ONR 192102
Label für langlebige und reparaturfreundlich designte Elektroneugeräte
Das R.U.S.Z hat gemeinsam mit dem Österreichischen Normungsinstitut und anderen Partnern das Öko-Design Label für langlebige und reparaturfreundlich designte Elektroneugeräte entwickelt (ON-Regel ONR 192102) und 2014 aktualisiert (ONR 192102:2014).
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner | Projektdauer: 2013 – 2015 | Status: abgeschlossen
OREG – Optimales Ressourcenmanagement von Elektrogeräten
Prozessoptimierung zur Sammlung und Behandlung von EAG mit dem Ziel der größtmöglichen Wertschöpfung
Projektziel war die Steigerung der Ressourcennutzung durch eine Prozessoptimierung bei der Sammlung und Behandlung von Elektro-Alt-Geräten (EAG) hinsichtlich ReUse, die Verwendung von ganzen Geräten bzw. Bauteilen und Nutzung der wertvollen Fraktionen. Das Projekt konzentrierte sich dabei auf die mengen- und wertmäßig wichtigsten EAG der Sammelkategorien: Groß- und Kleingeräte. Ein wesentlicher Aspekt dabei war die Vernetzung aller in diesem Prozess agierenden Beteiligten.
Erfahren Sie mehr: OREG Projektbericht (pdf)
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner | Projektdauer: 2014 – 2016 | Status: abgeschlossen
Erasmus Projekt: QualiProSH Electro
Verbesserung der Energieeffizienz von in Gebrauch befindlichen Waschmaschinen und Geschirrspülern
Das Projekt QualiProSH Electro umfasst Partner aus fünf europäischen Ländern. Ziel des Projektes war die Entwicklung von drei geschäftsfeldspezifischen Modulen und zwei Modulen zur Vermittlung erforderlicher Sozialkompetenz, sowie die Zusammenfassung dieser fünf neuen Module und fünf bereits abgeschlossener Module aus dem Vorgänger-projekt QualiProSH II zu einer Gesamtqualifikation als „Spezialist für Elektroaltgeräte“. Anschließend wurde die Qualifikation von den Partnern an den Rahmen der Partnerländer angepasst, implementiert, getestet und optimiert. Basierend auf den Ergebnissen wurde ein allgemein einheitliches europaweites Qualifizierungskonzept für den Transfer in alle EU-Länder entwickelt. Die wesentlichen Inhalte der 10 Module wurden auch als Webinare aufbereitet, um die Möglichkeit zu bieten, Teile über das Internet zu unterrichten.
Durch die Einführung eines europaweit einheitlichen, geschäftsfeldspezifischen und arbeitsprozessbezogenen Qualitätsstandards sollten neue Beschäftigungsperspektiven auf dem Arbeitsmarkt geschaffen und die Mobilität der ArbeitnehmerInnen durch die Vergleichbarkeit ihrer Kompetenzen und Kenntnisse verbessert werden. Neben der Entwicklung der Qualifikation beinhaltete das Projekt auch die Entwicklung eines Bewertungsinstruments zur Identifizierung des Qualifikationsbedarfs im Geschäftsfeld auf der Grundlage eines ähnlichen Instruments, das im Vorgängerprojekt entwickelt wurde.
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner | Projektdauer: 2016 – 2018 | Status: abgeschlossen
Erasmus+ Projekt: QualiProAIR Escort
Qualifizierung und Professionalisierung der Begleitung von Asylbewerbern, Einwanderern und Kriegsflüchtlingen
Das Projekt, an dem 6 Institutionen aus 5 europäischen Ländern (Finnland, Deutschland, Österreich, Slowenien und Bulgarien) beteiligt waren, basiert auf der Notwendigkeit eines Qualifizierungsprofils für professionelle und ehrenamtliche Begleiter und Berater von Zuwanderern. Im Rahmen der Projektlaufzeit von 2016 bis 2018 wurden auf Basis berufs-wissenschaftlicher Untersuchungen in den beteiligten Ländern unterschiedliche Bildungsprodukte entwickelt, um den in dem Bereich Tätigen eine professionelle Qualifizierung zu bieten und deren erworbene Kompetenzen und Know-how länderübergreifend vergleichbar zu machen, sowie deren Arbeitsmarktmobilität zu fördern.
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner | Projektdauer: 1. September 2018 bis 31. August 2020 | Status: abgeschlossen
Erasmus+ Projekt: BvB Migration+
Strategisches Partnerschaftsprojekt – Berufsvorbereitung und Integration in den Ausbildungsmarkt geflüchteter Jugendlicher und Jugendlicher mit Migrationshintergrund
Im Rahmen des Projektes „BvB Migration plus“ soll unter der Leitung des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde (Deutschland) zusammen mit sechs europäischen Projektpartnern aus Österreich, dem Vereinigten Königreich, Spanien, Slowenien, Italien und Bulgarien ein EU-weit einheitliches und auf die Bedarfe der Zielgruppe abgestimmtes Maßnahmenkonzept zur Berufsvorbereitung entwickelt werden. Außerdem sollen ergänzend fünf berufsfeldspezifische Qualifizierungsbausteine zur beruflichen Vorbereitung und zwei bedarfsorientierte Qualifizierungsbausteine zum Erwerb fehlender Sozialkompetenzen erarbeitet und punktuell erprobt werden. Die Basis für die Entwicklung des Maßnahmenkonzeptes sowie der Qualifizierungsbausteine bildet eine länderspezifische berufswissenschaftliche Analyse zu existierenden Maßnahmen und Bedarfen sowie Fallstudien bei dem durchführenden Personal der Berufsvorbereitung.
Um die nachhaltige Nutzung des „zielgruppenspezifischen“ Maßnahmenkonzeptes zur Berufsvorbereitung sicherzustellen, sollen in einem Leitfaden zur Implementierung dessen auf nationaler Ebene der Partnerländer sowie auf EU-Ebene Vorschläge erarbeitet werden, wie dieses in den Berufsbildungssystemen umgesetzt werden kann. Es sollen politischen Entscheidern vor dem Hintergrund einer zukünftigen offiziellen Anerkennung der Maßnahme als berufsvorbereitendes Instrument einerseits und umsetzenden Institutionen andererseits Möglichkeiten der nachhaltigen Implementierung und auch der Finanzierung des Maßnahmenkonzeptes aufgezeigt werden.
Rolle R.U.S.Z: Projektpartner | Projektdauer: 2014 bis 2026 | Status: laufend
Nationales Projekt: „DPP4Electronics“
Digitaler Produktpass (DPP) – praktische Umsetzung für elektronische Geräte
Der Digitale Produktpass (DPP), im März 2024 als Teil der EU-Ökodesign-Verordnung beschlossen, wird ab 2026 schrittweise für Textilien, Möbel und Elektronik eingeführt. Das System sieht vor, dass Produkte mit einer digitalen Kennung (z.B. QR-Code) versehen werden, die Zugang zu detaillierten Informationen über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts ermöglicht – von verwendeten Materialien über Herstellungsprozesse bis hin zu Reparatur- und Recyclingmöglichkeiten.
Im Pilotprojekt DPP4E, das die praktische Umsetzung für elektronische Geräte erprobt, bringen wir als Reparatur- und Service-Zentrum RUSZ unsere jahrzehntelange Reparaturexpertise ein. Aus unserer täglichen Praxis wissen wir, welche Informationen für eine erfolgreiche Reparatur unverzichtbar sind: z.B. detaillierte Explosionszeichnungen, Ersatzteilkataloge mit Verfügbarkeitsangaben und Preisen, Demontageanleitungen oder typische Fehlerbilder mit Lösungsvorschlägen. Wir arbeiten daran, dass reparaturrelevante Daten v erpflichtender Bestandteil des Digitalen Produktpasses werden. Nur so kann der DPP einen echten Beitrag zur Verlängerung der Produktlebensdauer leisten.
Gemeinsam mit unseren Projektpartnern – beeproduced, Würth Elektronik Group, Rauch Elektronik, nexyo sowie der Universität für Weiterbildung Krems und der FH St. Pölten – University of Applied Sciences – entwickeln wir Standardformate und Schnittstellen für den Datenaustausch im Rahmen des DPP und freuen uns über die gedeihliche Zusammenarbeit! Das Projekt wird durch das Klimaschutzministerium im Rahmen von #digitaltechnologies 2023 gefördert und von der FFG abgewickelt.